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5 Tipps, wie Sie Winterwanderungen genießen

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SVK media s.r.o.
1. Mär 2020 · 4 Min. Lesezeit
5 Tipps, wie Sie Winterwanderungen genießen

Sie kennen das: Kaum beginnt der Winter, zieht es Sie in die Berge und Sie hoffen auf eine ordentliche Portion Schnee. Geben Sie es auch nur ungern zu, dass der Winter schon länger nicht mehr das ist, was er einmal war? Wir haben Tipps für Sie, wie Sie die Berge auch im Winter ohne üppige Schneedecke genießen. Selbst wenn das Gelände nicht durchgehend verschneit ist, sollten Sie sich auf Kälte, Frost und eisige Temperaturen einstellen. Unterschätzen Sie Ihren Aufenthalt in den Bergen nicht, passen Sie sich den winterlichen Bedingungen bestens an und bleiben Sie trocken. 
 

Planen Sie

Am besten planen Sie die Route Ihres Ausflugs, bevor Sie das Haus verlassen. Vergessen Sie dabei auch den Zeitplan nicht. Legen Sie zumindest grob fest, wann Sie aufbrechen und wann Sie wieder zu Hause sein wollen. Denken Sie daran, dass es im Winter früher dunkel wird – lassen Sie sich also nicht von der Dunkelheit überraschen und starten Sie Ihre Tour lieber am Vormittag. Möchten Sie trotzdem etwas Adrenalin erleben und im Schutz der Nacht in den Wald aufbrechen, wählen Sie unbedingt Orte, die Sie gut kennen. 
 

Rechnen Sie mit einem plötzlichen Wetterumschwung

Die Sonne scheint, Sie steigen bergauf und legen nach und nach die warmen Kleidungsschichten ab. Und ehe Sie sich versehen, hat sich der Himmel zugezogen und es kommt Regen oder ein Schneesturm. Für solche Fälle ist ein Plan B die ideale Lösung. Es schadet nicht, wenn Sie Kleidung, die Sie wärmt, in den Rucksack packen – so können Sie auch dann trocken bleiben. 
 

Die Füße müssen trocken bleiben

Wie kleidet man sich für eine Hochgebirgstour? Ideal ist es, mehrere dünne Schichten Funktionskleidung zu tragen, damit Sie sich frei bewegen können. Die Kälte kommt von unten, deshalb sollten vor allem Ihre Füße trocken bleiben. Nehmen Sie auf keinen Fall neue Wanderschuhe mit, die Sie bisher nur im Geschäft anprobiert haben – sie könnten Ihnen böse Druckstellen bescheren. Bei Bergliebhabern sehr beliebt sind verschiedene Arten von Socken, die auch bei extremem Wetter für warme Füße sorgen. Wählen Sie Kompressions-, Thermo- oder beheizte Socken. Kompressionssocken sind vielseitig und eignen sich für die unterschiedlichsten Sportarten. Wanderer schätzen sie vor allem, weil sie sich perfekt an den linken wie den rechten Fuß anpassen, Gerüche hemmen und ihre Naht von Hand vernäht ist. Wenn Sie es auch beim Wintersport wohlig warm haben möchten und häufig mit kalten Füßen kämpfen, sollten Sie unbedingt beheizte Socken ausprobieren. Noch nie davon gehört? Sie sind nicht nur aus angenehmem Material gefertigt, sondern enthalten auch ein hochwertiges Heizelement, das den Fuß auf idealer Temperatur hält. 
 

Wählen Sie die richtige Kleidung und unterschätzen Sie die Zusatzausrüstung nicht

Packen Sie das Wichtigste ein. Passende Schuhe, warme Kleidung und Wanderzubehör sind das A und O in den Bergen. Schon als Kinder wurden wir von unseren Müttern nach dem Zwiebelprinzip angezogen. Genauso sollten Sie sich auch im Gelände kleiden und Schicht für Schicht aufbauen – von hochwertiger Thermounterwäsche über eine wärmeisolierende bis hin zur schützenden Außenschicht. Wird Ihnen warm, können Sie ganz einfach nach und nach eine Schicht ablegen. Vergessen Sie auch Wechselkleidung wie Socken, Mütze, Handschuhe oder Thermobekleidung nicht. Planen Sie einen längeren Aufenthalt in der kalten Bergluft, werden es Ihnen Ihre Hände danken, wenn Sie auch beheizte Handschuhe in den Rucksack packen. Mit solchen Top-Handschuhen genießen Sie den Winter in vollen Zügen. Erinnern Sie sich an Skitage, an denen Sie Ihre Finger kaum noch gespürt haben? Beheizte Handschuhe haben ein integriertes Heizelement und so bleiben Ihre Hände immer warm.

Das Glück ist mit den Vorbereiteten – deshalb sollten Sie auch an die Zusatzausrüstung denken. Stellen Sie vor der Tour eine Liste der Dinge zusammen, die unbedingt in Ihren Rucksack gehören.  Packen Sie aber nicht zu viel ein. Auch ein zu schwerer Rucksack kann jedem Wanderer ordentlich zusetzen. Steht Ihnen eine anspruchsvollere Tour bevor, vergessen Sie nicht, Steigeisen an den Rucksack zu schnallen – damit kommen Sie auch in schwer zugänglichem Gelände voran. 
 

Gehen Sie kein unnötiges Risiko ein

Auch wenn Sie Ihre Vorbereitung auf die Winterwanderung in den Bergen gemeistert haben – unterschätzen Sie die Berge selbst auf keinen Fall. Sie sind unberechenbar. Die Bergrettung hilft Tag für Tag Wanderern, die in eine gefährliche Situation geraten sind, und auch jenen, die unnötige Risiken eingehen und eigene Wege abseits der markierten Wanderpfade suchen. Überschätzen Sie Ihre Fähigkeiten nicht. Riskieren Sie nichts für Fotos, die Sie in den sozialen Netzwerken posten möchten. Ein Unglück kommt nicht von den Bergen, sondern von den Menschen. 

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