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Kalte Füße – was steckt dahinter?

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SVK media s.r.o.
8. Dez 2018 · 3 Min. Lesezeit
Kalte Füße – was steckt dahinter?

Haben Sie oft kalte Füße, obwohl Ihnen gar nicht kalt ist? Dafür kann es ganz unterschiedliche Ursachen geben – schauen wir sie uns gemeinsam an:

  • Stress oder Angst– der Körper reagiert, indem er Adrenalin in den Blutkreislauf pumpt. Dadurch verengen sich die Blutgefäße in den äußeren Körperregionen und die Durchblutung von Händen und Füßen nimmt ab. Es ist ein Schutzmechanismus, mit dem der Körper Energie spart – für den Fall, dass es infolge der Stresssituation zu Verletzungen kommt.

  • Durchblutungsstörungen– eine mangelhafte Blutzirkulation kann von einer überwiegend sitzenden Tätigkeit herrühren. Eine schwache Durchblutung der Beine kann aber auch eine Folge von Rauchen oder hohem Cholesterinspiegel sein.

  • Anämie – Enthält das Blut nicht genügend funktionsfähige rote Blutkörperchen, werden die Zellen im Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dahinter kann eine ernsthafte Erkrankung stecken, manchmal hilft aber schon eine Ernährungsumstellung. Gut für die Durchblutung sind Eisen, Vitamin B12 oder Folsäure.

  • Diabetes – Auch bei Diabetikern können Durchblutungsstörungen auftreten. Ein hoher Blutzuckerspiegel kann die Gefäße verengen und zu einer schwachen Durchblutung des Gewebes führen. Ist der Blutzucker nicht gut eingestellt, können Nerven geschädigt werden – das äußert sich durch Kribbeln, Stechen, Taubheitsgefühl oder Brennen in den Füßen.

  • Nervenstörungen – Eine Erkrankung oder Verletzung, bei der Nerven geschädigt wurden, kann ebenfalls hinter kalten Füßen stecken. Meist sind es die Folgen von Erfrierungen, Infektionen, Leber- oder Nierenerkrankungen oder genetische Ursachen.

  • Schilddrüsenunterfunktion – Arbeitet die Schilddrüse nicht ausreichend, gerät der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Dieser beeinflusst Blutkreislauf, Puls und Körpertemperatur – deshalb können sich die Probleme in Form von kalten Füßen zeigen. Häufig kommen weitere Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Gedächtnisprobleme hinzu.

WAS HILFT GEGEN KALTE FÜSSE

Wenn Sie überwiegend im Sitzen arbeiten, sollten Sie über den Tag verteilt an regelmäßige Spaziergänge denken. Bewegung hilft, die Blutzirkulation im Körper wieder in Schwung zu bringen. Auch warme Fußbäder tun gut – ihre Wirkung kann sogar den ganzen Tag anhalten.

Eine weitere Möglichkeit sind Heizelemente. Es gibt sie in Form von beheizten Socken oder Einlegesohlen. Socken sind klar die bessere Wahl, denn Sie können sie auch ohne Schuhe tragen und haben keine lästigen Kabel und Akkus. Beheizte Einlegesohlen lassen sich dagegen ausschließlich in Schuhen verwenden – und abends zu Hause möchten Sie vermutlich nicht in Schuhen sitzen.

Treten kalte Füße bei Ihnen häufig auf, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Es besteht die Möglichkeit, dass es sich um das Anzeichen einer ernsteren Erkrankung handelt. Manchmal genügt aber schon eine Anpassung des Lebensstils.

Falls Sie auch mit kalten Händen zu kämpfen haben, empfehlen wir Ihnen den Artikel Kalte Hände – was steckt dahinter?

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